19.03.2018 in Bildung & Kultur

Was tun gegen den Lehrermangel in unserer Region?

 
(Bild: Uni-Radio Mephisto Leipzig)

Podiumsdiskussion beim Deutschen Lehrertag in Leipzig -- mit sehr unterschiedlichen Ideen!

Gefragt war auf der Frühjahrs-Tagung mit 800 Teilnehmern, was die Politik tun könnte, um dafür zu sorgen, dass in unseren Schulen genug Lehrer da sind. Anders gesagt: Dass die Schüler endlich den Unterricht bekommen, den sie brauchen und für den wir zu sorgen haben. Die Vorstellungen darüber gingen bei der Podiums-Diskussion, zu der ich eingeladen war, weit auseinander. Meiner Ansicht nach müssen wir das Problem an der Wurzel packen. Der Lehrkräfte-Nachwuchs in Mitteldeutschland, die jungen Lehrerinnen und Lehrer müssen die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen und die dabei hilft, sie in der Region zu halten.

Das Leipziger Uni-Radio Mephisto hat die Diskussion verfolgt und hier zusammengefasst.

https://mephisto976.de/news/die-zukunft-verschlafen-65139

05.03.2018 in Bildung & Kultur

Wählen schon mit 16!

 

Schüler  des Weimarer Friedrich-Schiller-Gymnasiums debattieren über das Wahlrecht ab 16 Jahren

 

Und ich durfte dabei sein. Anlaß war die Tatsache, die bisher merkwürdigerweise kaum für berechtigtes Aufsehen gesorgt hat, dass bei den Bürgermeisterwahlen in Thüringen im April erstmals auch 16- und 17jährige wählen dürfen. Nicht alle sind damit einverstanden, wie zum Beispiel der Vertreter der AfD, links im Bild, sonst ganz rechts einzuordnen.

Die Debatte im Schiller-Gymnasium heute, am Montag Nachmittag, hat aber in wunderbarer Weise gezeigt, warum es richtig ist, dass 17jährige wählen dürfen, wenn sie es wollen: Keiner der Schüler musste zu dieser Veranstaltung hingehen, der Klassenraum war dennoch übervoll und die Hände waren oben, alle hatten etwas zu sagen. 

Zum Thema, also ob man unter 18 wählen dürfen sollte oder nicht, waren sich die aufeinandergestapelten Schüler nicht einig, obwohl die Tendenz schon sehr deutlich in Richtung Wahlrecht ab 16 ging. Das freut mich. Und noch mehr: Die Art, wie sie das diskutiert haben, war einfach grossartig. Das müsste eigentlich für uns alte Politiker Vorbild sein.

22.02.2018 in Bildung & Kultur

Ob ich faste? Als Mediziner, Abgeordneter oder Sozialdemokrat?

 
Bild: Focus

Das wollte jetzt das Nachrichten-Magazin "Focus" von mir wissen

 

Die Frage lautete genauer: "Verzichten Sie bis Ostern auf etwas? Und wenn ja, warum? Oder halten Sie das Fasten für Quatsch?"

 

Meine Antwort:

 

Für gewöhnlich verzichte ich zur Fastenzeit nur auf gute Vorsätze. In diesem Jahr aber verzichte ich auch aktiv auf die Bildung eines Bundesregierung mit SPD-Beteiligung. – Jetzt mal im Ernst: Ich rauche nicht, trinke nur mäßig und verzichte aus ethischen, nicht medizinischen Gründen auf Fleisch und lasse das Auto in der Stadt grundsätzlich stehen. Das ganze Jahr über. Da bleibt für die Fastenzeit nicht viel übrig. Aber „Quatsch“ ist das Fasten keineswegs. Es ist grundsätzlich gut für Seele und Körper, gelegentlich bewusst auf etwas zu verzichten. In Maßen! Das sollte nicht in Selbstkasteiung ausarten, das wäre schlecht für einen selbst und sein Umfeld.

 

https://www.focus.de/regional/thueringen/stimme-aus-weimar-landtagsabgeordneter-thomas-hartung-aeussert-seine-gedanken-zum-thema-fasten_id_8510101.html

22.02.2018 in Bildung & Kultur

CDU motzt über den Lehrermangel, den sie selbst geschaffen hat

 
Bild: Privat

Das musste sich die CDU-Fraktion im Landtag -- zu Recht -- anhören, als wir am Mittwoch im Landtag über die Bildungspolitik des Landes debattiert haben.

Da hat's den Kollegen von der CDU-Fraktion regelrecht geschüttelt. Hier können Sie es selbst sehen in dieser Zusammenfassung der Sitzung in einem Beitrag im "Thüringen Journal" des MDR-Fernsehen.

https://www.mdr.de/thueringen-journal/video-177448_zc-990d9800_zs-e440cd2e.html

19.01.2018 in Allgemein

GroKo: „Ich hoffe, der Parteitag sagt Nein."

 

Gerlinde Sommer am 19. Januar in der Thüringischen Landeszeitung über den Parteitag am Sonntag und die Zukunft der SPD:

Die SPD am Scheideweg: „Viele fühlen sich mit ihren Bedenken nicht ernst genommen“

 

Landtagsmitglied Thomas Hartung gehört zu den SPD-Mitgliedern, die einer Fortsetzung der Großen Koalition ablehnend gegenüberstehen.

 

Weimar/Bonn. Die SPD am Scheideweg: Landtagsmitglied Thomas Hartung aus Weimar will, dass Genossen von der Basis als Beobachter mit dabei sein können, wenn am Sonntag in Bonn der Parteitag über das Ergebnis der Sondierung und mögliche Koalitionsverhandlungen entscheidet. Finden sich genug Interessierte, werde er einen Kleinbus chartern, sagt er im TLZ-Gespräch. Hartung selbst wird nicht mit dabei sein. Das Thema treibt ihn trotzdem um – wie so viele derzeit in der SPD.