06.02.2019 in Gesundheit

Was sind die Gründe für die Insolvenz im Krankenhaus Bad Frankenhausen?

 

Darüber wollten die Kollegen von Deutschlandfunk Kultur gestern mehr wissen und fragten auch bei mir nach. Hier der Beitrag:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/drk-klinik-bad-frankenhausen-nach-der-insolvenz-droht-die.976.de.html?dram%3Aarticle_id=438299&fbclid=IwAR10z6NhbKQdZZjUxDsoORrofnDI0SwPiW0I43okUUJ0tqR3HN6PqHPI0y8

06.02.2019 in Gesundheit

Richtige Maßnahmen gegen den Amtsärztemangel

 

In der Gesundheitspolitik sind persönliche Erfahrungen als Mediziner immer wieder hilfreich.

https://www.welt.de/regionales/thueringen/article185438582/SPD-Amtsarztsein-macht-keinen-Spass.html?fbclid=IwAR0iCd1uVkpiT754YH1VddE3jit_e0Yi6oaoxQ9an9V69P3m4AN84lVUARg

29.05.2018 in Gesundheit

Ultimatum der Pfleger am Uni-Klinikum Jena

 

Es geht um Überlastung und am Ende auch um Patientengefährdung

Von Dr. Thomas Hartung

Krankenpfleger des Uni-Klinikums Jena haben heute ihre Kollegen und Patienten über ihr Ultimatum an die Arbeitgeberseite informiert. Sie verlangen, dass auf der Station IMC1 acht zusätzliche Pflegefachkräfte eingestellt werden. Und das aus guten Gründen: Die anhaltende Unterversorgung dieser einer Intensiv-Station ähnlichen Abteilung verhindert eine sachgemäße Pflege, sorgt für eine unerträgliche Arbeitsüberlastung der Kollegen und führt am Ende zur Patientengefährdung. Derzeit muss sich ein Pfleger gleichzeitig um die Patienten in bis zu drei Zimmern kümmern. Der Schlüssel Patienten pro Pfleger liegt bei sieben zu eins, statt, wie nötig, vier Patienten pro Pflegekraft. Auf die Forderungen der Mitarbeiter hat der Arbeitgeber bisher einfach nicht reagiert.

Ich habe die Kollegen heute bei ihrem Infostand besucht, mit ihnen und den Gewerkschaftsvertretern von Verdi die aktuelle Lage besprochen und natürlich auch ihre berechtigten Forderungen unterschrieben. Wir können da vielleicht helfen. Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag wird sich darum bemühen, dass sich ein respektabler Vermittler, die Geschäftsführung und die Pfleger an einen Tisch setzen, um dieses Problem endlich dauerhaft zu lösen. Was daraus geworden ist, werden Sie demnächst auf dieser Seite erfahren.

 

15.05.2018 in Gesundheit

Hilfe vom Land gegen den Pflegenotstand

 

"Thüringens SPD-Landtagsfraktion ist offen für eine staatliche Förderung von Hilfskräften, die sich zu Pflegefachleuten weiterbilden wollen."

So schlagzeilt RTL.de nach der Sprecherkonferenz Gesundheit Anfang Mai in Weimar. Warum? "Bisher müssten sie im Freistaat bei einer Weiterbildung Gehaltseinbußen von etwa 10.000 Euro hinnehmen, sagte SPD-Gesundheitsexperte Thomas Hartung," und wie man das ändern könnte, steht hier im Artikel:

https://www.rtl.de/cms/spd-erwaegt-staatliche-foerderung-fuer-pflege-weiterbildung-4160322.html

(Quelle: www.rtl.de)

09.05.2018 in Gesundheit

Das Wetter ist heute besonders prachtvoll -- dennoch: Stubenarrest!

 

SPD-Sprecher-Konferenz Gesundheit tagt in Weimar

von Dr. Thomas Hartung

Über 30 Gesundheitspolitiker aus der ganzen Bundesrepublik haben sich heute für eine zweitägige Konferenz in Weimar getroffen, in einem schlichten Hotel direkt am Ilm-Park. Die Versuchung, vor den Türen des Tagungsortes den Frühling zu genießen, ist groß, aber nicht zu groß, wenn man bedenkt, was wir alles vorhaben. Gleich nach Konferenzbeginn hat sich eine ausführliche Diskussion über eines der wohl größten Problemfelder des Landes entsponnen zu Themen wie Krankenhauspolitik, Ärztemangel im ländliche Raum und dem personellen Notstand in der Pflege. Da ist für die SPD sehr viel zu tun in den nächsten Jahren und darauf bereiten wir uns vor, sozialdemokratische Gesundheitspolitiker aus dem Bundestag und den Landtagen.

Wir wissen, dass wir, ungeachtet der großen Selbstzufriedenheit bei Teilen der Bundesregierung, da sehr viel zu tun, zu erneuern und zu verbessern haben. Kruzifix- und Flüchtlingsdebatten erfreuen sich großer Beliebtheit beim Koalitionspartner im Bund. Sie helfen aber niemanden weiter, wenn der Mensch eine gute Behandlung, ein gutes Krankenhaus und gute Pflege braucht, egal, wie dick oder dünn die Brieftasche ist. Also bereiten wir im doch eher trüben Konferenzraum, bei bestem Wetter vor der Tür, unseren Weg zu einer besseren und sozialen Gesundheitspolitik vor.